
Wandertage Bosco Gurin & Alzascahütte, T3
4 Tage schönes Wetter, was für ein Geschenk. Die erste Tour war sehr anstrengend, da wir erst spät in Cerentino im tiefen Tal starten konnten und gute 900 Höhenmeter zwar im Wald aber mit hohen Temperaturen über den Ufum Russa Sattel auf 1950 m hinunter nach Bosco Gurin. Das Fussbad im Bach fühlte sich wunderbar erfrischend. Das alte Walserdorf Bosco Gurin zuhinderst im Tal ist schön gelegen und erzählt aus früheren Zeiten. Das Gruppenhaus zum Übernachten war ideal, das nahe Restaurant sehr gastfreundlich. Am zweiten Tag unternahmen wir eine grosse Rundtour ab der Bergstation Grossalp auf 2000 m und stiegen hinauf zur Guriner Furggu hinunter einem langen Gratweg mit vielen verblühten „alten Mannen“ und Alpenrosen bis Punkt 1986 und wieder hinauf zum idylischen See Lago Superiore auf italienischem Boden. Das Bad im kalten See tat gut, wir tankten neue Kräfte um wieder via einem felsigen Gelände über den zweiten Sattel Hendar Furgga (2419 m) zurück zur Grossalp Bergstation zu gelangen. Dann ging es hinunter wieder nach Bosco Gurin mit dem Sessellift. Viele Brunnen mit frischem guten Quellwasser sowie der Einkauf im kleinsten Cooplädeli der Schweiz sowie der schöne Gesang von Einheimischen auf der Gartenterrasse liess uns in eine spezielle Stimmung eintauchen. Am dritten Tag frühmorgens nahmen wir den ersten Bus bis nach Cerentino, Collinasca und starteten unseren Aufstieg bereits um 07.30 h. Die 1400 Höhenmetern im langsamen Tempo fühlten sich hinauf bis zur Alpe Cansgei gut an. Es war anstrengend doch hin und wieder ein Heidelbeeri im Mund und die Aussicht auf ein kühles Bad im Lago di Alzasca gab uns die Kraft durchzuhalten. Kurz vor der Hütte befindet sich dieser See. Mit grossem Vergnügen nahmen wir ein Bad und faulenzten lange, bevor wir zur schönen kleine SAC Hütte Alzasca hinunterstiegen. Der Apéro und das Nachtessen draussen zu geniessen, draussen auf den Sternenhimmel zu warten, dieses Erlebnis gefiel uns sehr. Am letzten Tag stiegen wir den etwas längeren, dafür schöneren Weg hinunter nach Someo. In der Mitte ein Bad im Bach und dann folgte die Überquerung auf der Hängebrücke über die Maggia nach Someo. Vor Someo ja ihr vermutet schon, das Bad in der angenehmen Maggia fehlte nicht. Der Ausklang folgte in einer Tessiner Gartenlaube, bevor wir die Heimreise antraten.
Leiterin Martina Lötscher













