
Studberg und Rägeliflüeli 29. Oktober
Unsere grosse Gruppe ist trotz des dichten Nebels früh und gut gelaunt gestartet in Eigenthal, nach kurzem flachen Beginn steil hinauf bis zum Rosenboden. Bei der ersten grösseren Lichtung waren im Nebel die Schemen einer ganzen Gruppe Gämsen zu erkennen, die dann in unsere Richtung wegrannten, ein schönes Erlebnis. Die steilen Tritte bewältigten alle sehr gut, nach dem Rosenboden wurde es flacher, sehr abwechlungsreich, gelegentlich sehr rutschig. Beim Pässchen zwischen Studberg und Rägeliflüeli, wo die Sonne langsam durchdrückte, entschieden sich fast alle, den Zusatzaufstieg mitzumachen zum Rägeliflüeli. Der Pilatus zeigte sich teilweise, manchmal noch andere Gipfel in weiter Ferne, dann wieder gar nichts ausser Nebel.. Der Aufstieg dann zum Studberg problemlos, oben Mittagsrast an der Sonne. Bald stiegen wir in die andere Richtung ab, es war noch steiler als beim Aufstieg, und wir froh über die gut gespannten Seile zum Halten. Weil die Abstiegsroute teilweise vom Militär mit Schiessen belegt war, entschieden wir uns, hinten rum bis Schwarzenberg zu laufen, teils Kies-, teils Teersträsschen, konnten aber eine spannende Abkürzung nehmen und erreichten zufrieden Schwarzenberg.
















