
Leutschachhütte
Trotz Nebel am Morgen konnten wir zur Sunniggrathütte und Sunniggrat hochsteigen, genossen in der Hütte Suppe/Kaffee, und auch für den Umweg zum Sunniggratgipfel waren alle zu begeistern. Hier lüpfte sich der Nebel, der Blick weitete sich über das Tal hinaus und der weitere Weg auf der Panoramastrecke zur Leuschachhütte war zwar lang, aber problemlos und sonnig. Einige machten noch dem Abstecher zum höher gelegenen Obersee und genossen ein kühles Bad, vor dem feinen Nachtessen. Der berühmte türkisfarbene See liegt etwas weiter unterhalb der Hütte, aber gut zu sehen. Zwar war es etwas eng im Schlafraum, aber doch einigermassen ausgeruht und gut verpflegt wanderten wir schon vor acht Uhr los Richtung Wichelpass. Nach langen Block- und Schotterpassagen war der letzte Felsriegel mit einer Leiter versehen, die alle gut bewältigten. Der steile düstere Anblick des Wichelhornes veranlasste uns, dieses nicht zu besteigen. Bald schon beim ersten unteren See angekommen, nahmen zwei ein Bad, den nächsten See liessen wir ohne baden links liegen. Noch ein paar knifflige Stellen mussten wir beim Abstieg bewältigen, bis zur Schindlachtalhütte. Die war aber geschlossen. Von da an folgte wieder ein Panoramaweg mit herrlichem Ausblick, danach ein steiler, feuchter Abstieg im Wald bis zum Arnisee, der Weg brauchte noch einmal Konzentration. Dieser See ist leider mit einem Badeverbot belegt, wir trösteten und in der nahen Bergbeiz und waren sehr zufrieden mit der Tour.


















